Aktuelles

Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

 

Regeln bei Besuchen

 

Sehr geehrte Angehörige,

 

ab dem 01.06.2022 können Besucher, nach Anweisung des Landratsamts, wieder mit OP-Masken unser Haus betreten. An der Testpflicht hat sich nichts geändert. Diese gilt weiterhin für alle Besucher (auch geimpft oder genesen).

 

Somit gilt:

 

  • Von allen Besuchern muss ein tagesaktueller Schnelltest oder PCR-Test vorgelegt werden. Den Berechtigungsschein für Besuchspersonen von stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen zur kostenlosen Testung auf das Coronavirus erhalten Sie in unserer Verwaltung.

 

  • Sie haben auch die Möglichkeit sich in unserem Beisein mit einen mitgebrachten Selbsttest zu testen, müssen dann allerdings bis zum Testergebnis (ca. 15 Minuten) vor dem Haupteingang warten

 

  • Wir müssen Ihre mitgebrachten Testergebnisse bei jedem Zutritt kontrollieren. Unsere Einlasszeiten sind:

           Montag bis Donnerstag 8.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.00 Uhr
           Freitag 8.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 15.00 Uhr
           Samstag, Sonntag und Feiertage 13.00 - 15.00 Uhr

 

  • Die Besuchszeit endet an allen Tagen um 17.30 Uhr

 

  • Es gelten weiterhin alle bekannten Hygieneregeln (Symptomfreiheit, OP Maske im gesamten Haus und auch in den Bewohnerzimmer, kein Aufenthalt in Gemeinschaftsräumen, 1,5 m Abstand usw.)

 

  • Der Nachweiszettel für Ihren Besuch muss weiterhin ausgefüllt und in den Briefkasten geworfen werden.

 

Wir setzen hiermit die uns vorgegeben Auflagen um und hoffen auf Ihr Verständnis zur Sicherheit aller Bewohner, Mitarbeiter und Besucher.

Sommerfest 2022

 

 

Unser Sommerfest am 31.07.2022 war ein Erfolg auf ganzer Linie. Der Himmel war weiß-blau und der Wind brachte kühle Luft in unseren Garten. So konnte das Fest dieses Jahr auch wieder mit den Angehörigen gefeiert werden. Unter dem Motto „bayrische Gemütlichkeit“ waren die Tische in blau-weiß eingedeckt und schon bald waren alle Plätze im Garten belegt. Die passende Stimmungsmusik spielten Karl-Otto und Alwin und unsere Besucher schunkelten fleißig mit. Auch der Männerchor kam nach der leidigen Coronapause wieder und schenkte uns einen wunderschönen Blumenstrauß an Melodien. So verging der Nachmittag wie im Flug und auf den Kaffee und Kuchen folgten gegen Abend die bayerischen Schmankerl aus der Küche. Natürlich gab es bei unserem schwierigen Quiz auch wieder tolle Preise zu gewinnen. Eine zufällige Begegnung unserer ältesten Bewohnerin und der kleinen Luzia sorgte für so manches Schmunzeln. Frau Grotz wird dieses Jahr 101 Jahre und die kleine Luzia 1 Jahr. Ein erlebnisreiches Jahrhundert liegt zwischen den Beiden. Sie haben sich prächtig verstanden.

Geburtstagsfeiern

 

Endlich lässt es Corona wieder zu und wir konnten nach über 2 Jahren Zwangspause am 18. Mai 2022 zur Geburtstagsfeier herzlich einladen. Alle Bewohner, die im April und Mai geboren sind, konnten mit zwei Angehörigen bei Kaffee, Kuchen und Livemusik einen gemütlichen Nachmittag miteinander verbringen, gute Gespräche führen oder der Musik lauschen.

Unser neues Organisationsteam, die Alltagsbegleiter, haben sich voll ins Zeug gelegt und alle Gäste so richtig verwöhnt. Es wurde eine festliche Tafel aufgebaut, natürlich mit genug Platz um den Abstand einzuhalten, Kaffee und selbstgebackener Kuchen ausgegeben und Albert Guggemos unterhielt mit Akkordeonmusik und selbstgeschriebenen Gedichten.

Alle Teilnehmer waren begeistert und haben uns ein sehr positives Feedback gegeben. So wurden am 13. Juli 2022 gleich die nächste Runde gefeiert, an der die Juni- und Juli-Geburtstagskinder in geselliger Runde beisammensaßen und eine unbeschwerte Zeit im Kreise ihrer Angehörigen genossen.

 

 

 

Bunte Blumengrüße

 

 

 

 

 

 

Auch im Juni dieses Jahres haben die Fleurop-Floristen wieder Blumensträuße in ganz Deutschland verteilt.

Alexandra Reinold, von der Bottega dei Fiori in Nesselwang, ist unsere Fleurop Ansprechpartnerin und hat unsere Bewohner mit vielen bunten Blumensträußen überrascht. Es ist ja bekannt, dass Blumen einen großen Einfluss auf das Glücksgefühl haben. So sind Menschen, die Blumen bekommen, positiv gestimmt. An den strahlenden Gesichtern der beschenkten Bewohner war dies ganz deutlich zu sehen.

Wir sagen ganz herzlich "Dankeschön".

 

 

Heiß begehrte Wohnungen - natürlich mit Aufzug

Den ersten Aufzug in Mitteleuropa ließ Maria Theresia in einer Kapuzinergruft bereits 1776 einbauen. Gute 200 Jahre später haben wir 1979 den Aufzug in unser Senioren-Wohnen einbauen lassen. Dies sind die 8 rollstuhlgerechten Wohnungen im Nebengebäude direkt am hauseigenen Park. Bis zum April 2022 hat er fleißig seinen Dienst geleistet und unsere Mieter zuverlässig nach oben und unten gebracht. Nun, nach 43 anstrengenden Jahren, hat er den Dienst quittiert. Aber die Wiederbelebungsmaßnahmen laufen auf Hochtouren. So wird die kühlschrankgroße Hydraulik gegen einen kleinen Chip ausgetauscht. Willkommen im Zeitalter der Digitalisierung. Dieser Luxus des Aufzugs und der behindertengerechten Wohnungen ist sehr begehrt und uns erreichen viele Anfragen, ob eine Wohnung frei ist. Wir achten jedoch darauf, dass die einheimische Bevölkerung als Erstes die Möglichkeit hat eine Wohnung zu bekommen und so suchen wir zum Beispiel derzeit für eine Wohnung im ersten Stock einen neuen Mieter. Die Wohnung hat keinen Balkon, was jedoch kein Problem ist, da unser Park, der direkt vor der Haustüre beginnt, jederzeit zur Erholung im Freien einlädt.

Einer der prominentesten Mieter in unserem Haus ist Herr Pfarrer Hutzmann. Er konnte am 17. Mai 2022 seinen 85. Geburtstag feiern und ist auch im Seniorenheim eine sehr große Hilfe für die Bewohner und Mitarbeiter. Er engagiert sich in allen Bereichen und hat immer ein offenes Ohr. Zur Überraschung fand er an seinem Ehrentag eine 85-ger Tafel an seinem Balkon hängen. Die hatten seine Mitbewohner angebracht. Das zeigt doch die guten Nachbarschaft in unserem Senioren-Wohnen.

 

 

 

Heute gehört die Aula uns!

 

Unsere Männer waren sehr gespannt, was der Samstag um 10 Uhr bringen wird, da nach langer Wartezeit endlich wieder der traditionelle Stammtisch stattfinden konnte. Unsere Alltagsbegleiter hatten herzlich eingeladen und den großen Tisch, getreu einem Wirtshaustisch, mit blau-weißen Tischdecken, Bierdeckeln mit lustigen Sprüchen und von Hand gefertigter Stammtischholztafel gedeckt. Zünftige Musik empfing unsere zwölf bestens gelaunten Bewohner und schnell wurden ausgiebige Männergespräche geführt. „Engelwirts Luggi“ konnte einige lustige Anekdoten aus den guten alten Zeiten als Wirt erzählen. Auch ein paar „Gschichtla“ aus dem Buch von Ludwig Hindelang sorgten für herzliches Lachen. Mit einer halben Bier und einem klirrenden „Prost“ wurden die Geschichten und Witze immer wieder begossen. Die Runde war sich absolut einig, dass der feucht fröhliche Frühschoppen eine super Sache ist und wieder zum festen Treffpunkt werden soll.

Deshalb wurde er natürlich umgehend in die hausinternen Veranstaltungen mit aufgenommen und unserer Männer dürfen sich alle 14 Tage auf den gemeinsamen Stammtisch freuen.

Faschingsfreuden in der Stiftung

 

 

Gerade in den aktuell schwierigen Zeiten, die durch Corona und und den Russlandkrieg bestimmt sind, ist es besonders wichtig, auch positive und fröhliche Momente mit anderen Menschen zu erleben. So wurde im Fasching unser Haus mit Girlanden, Luftballons und Tischdecken bunt dekoriert.

Vom lumpigen Donnerstag bis Faschingsdienstag hörte man in allen Wohnbereichen fröhliches Lachen. Überall wurde gefeiert, geschunkelt und mit leckeren Krapfen die Faschingstage versüßt. Unsere Bewohner haben die Abwechslung sichtlich genossen. Unverhofft haben auch unsere drei indischen Schwestern Verstärkung bekommen. Wir haben natürlich gleich ein Beweisfoto gemacht. Nur leider sind diese Schwestern mitsamt dem Pater, die so schnell sie aus dem Nichts erschienen sind, auch urplötzlich wieder verschwunden.

 

 

 

 

Jubiläen im Jahr 2021

 

Das Wertvollste in der Heilig-Geist-Stiftung sind unsere Bewohner und Mitarbeiter. Damit sich die Bewohner richtig wohl fühlen können, ist eine qualifizierte und liebevolle Pflege das Wichtigste. Alle unsere Mitarbeiter sind mit viel Engagement und Herzblut tagtäglich im Einsatz, und das schon seit vielen Jahren. So konnten im Jahr 2021 wieder fünf treue Mitarbeiter ein Betriebsjubiläum feiern. Am 26. Januar 2022 überraschten sie der Vorstandvorsitzende, Herr Straubinger und Herr Mose und Herr Sertel von der Geschäftsleitung mit einer kleinen Feier in der Aula unter Einhaltung der derzeitig aktuellen Coronaregeln.

 

Bei einem Gläschen Sekt nutzte Herr Straubinger die Gelegenheit und dankte den Jubilaren für ihre Treue und ihren hervorragenden Einsatz auch in diesen turbulenten Zeiten. Tatjana Gerbold und Rosi Mörz sind seit 20 Jahren, Schwester Josna und Tanja Preis seit 10 Jahre Jahren in der Pflege für unsere Bewohner da. Auch unser Pflegedienstleiter, Robert Sertel, ist bereits seit 10 Jahren im Haus. Die fünf Jubilare konnten sich über einen Blumenstrauß, eine Flasche Wein und natürlich einer Sonderzahlung auf der Lohnabrechnung freuen.

 

Weihnachtliches Gartenkonzert

 

 

 

Kurz vor Weihnachten schallten die wunderbaren Klänge der bekanntesten Weihnachtslieder durch den Garten. Herr Huber und seine beiden Söhne haben sich Zeit genommen und mit Ihren Blasinstrumenten weihnachtliche Stimmung verbreitet. Wir haben uns riesig gefreut über dieses tolle Engagement, das die Familie Huber bereits zum zweiten mal gezeigt hat. Vielen Dank dafür.

Weihnachtsüberraschung

 

Viele fleißige Kinder haben sich extra für unsere Bewohner Zeit genommen und zuhause fleißig gemalt und gebastelt. So war die Überraschung groß, als wir einen ganzen Karton mit bunten Bildern, gebastelter Weihnachtsdekoration und Weihnachtskarten von der Bäckerei Lipp überreicht bekommen haben.

Eine kleine Auswahl davon können Sie auf dem Foto bewundern.

 

 

Die Bäckerei Lipp hat auch in diesem Jahr die Aktion wieder großzügig unterstützt, die Kunstwerke gesammelt und jedem kleinen Künstler als Dankeschön ein gebackenes „Klausenmännle" geschenkt. Nun schmücken die weihnachtlichen
Mal- und Bastelarbeiten alle unsere Aufenthaltsräume und die Bewohner und Mitarbeiten können sie sich ganz genau ansehen.

Ein herzliches Dankeschön an alle für diese tolle Überraschung.

Nikolaustag

 

 

 Der Nikolaus bringt ja bekanntlich jedes Jahr am 06. Dezember seine guten Gaben. Er hat natürlich auch uns nicht vergessen, auch wenn er dieses Jahr leider nicht persönlich vorbeikommen konnte. Aber seine Päckchen mit Nikolaus, Mandarine und Lebkuchen hat er heimlich über Nacht in unsere Küche gestellt. So wurde, in kleiner Runde, in den einzelnen Wohnbereichen Sterne gebastelt, Weihnachtslieder gesungen und Geschichten vom Nikolaus vorgelesen. Zum Abschluss dieses schönen Nikolausnachmittags konnten die Alltagsbegleiter unsere Bewohner mit den bunten Nikolauspäckchen überraschen.

Abschied vom Stiftungsvorstand Martin Keller

 

Im Jahr 2009 wurde die Satzung der Stiftung an die heutige Zeit angepasst. Der bisherige große und kleine Verwaltungsausschuss wurde durch den Stiftungsrat und den Stiftungsvorstand ersetzt. Die Entscheidungswege wurden kürzer, das Gremium kleiner. Alles wurde den aktuellen Bedingungen und der heutigen Zeit angepasst. Das war auch der Moment, als Herr Martin Keller zusammen mit Herrn Gerhard Straubinger in den Vorstand der Stiftung berufen wurde.

Nun sind zwölf Jahre ins Land gezogen, in denen Herr Keller als Vorstand die Geschicke der Heilig-Geist-Stiftung mitgelenkt hat. Es mussten Entscheidungen getroffen und Projekte begleitet werden. Aber auch viele schöne Feste wurden gefeiert.

In diesen zwölf Jahren hat Herr Keller drei Heim- und Pflegedienstleitungen erlebt, den Umbau und die Eröffnung des SeniorenWohnens, die Aufrüstung der Brandmeldeanlage, viele kleinere und größere Renovierungsarbeiten und Modernisierungen am Gebäude, Verschönerung der Parkanlage durch einen Teich und den Ausbau der Wege begleitet. Vom Wasserschaden im Keller bis zu umgestürzten Bäumen im Park durfte sich Herr Keller auch diverse Versicherungsfälle anhören. Zu seinen letzten Projekten, auf das wir alle sehr stolz sind, gehörte das Errichten unseres Mitarbeiterwohnhauses. Zudem war er immer ein kompetenter Ansprechpartner, was unseren Wald anging. Mit seinem kühlen Talent für Zahlen war Herr Keller maßgeblich am Erfolg unserer Stiftung beteiligt. Alle zwei Wochen wurden viele Projekte in 224 Führungsmeetings besprochen und in 33 Sitzungen dem Stiftungsrat vorgestellt, diskutiert und beschlossen, oder auch nicht.

 

 

Ende November 2021 legte Herr Martin Keller nach 12 Jahren das Amt des Stiftungsvorstandes nieder. An seine Stelle wurde Herr Ludwig Reffler vom Stiftungsrat berufen. Herr Gerhard Straubinger bleibt uns als Vorsitzender glücklicherweise erhalten.

Herr Keller hat keine Feierlichkeit in unserer Stiftung ausgelassen. Umso trauriger ist es nun für uns, dass wir ihn coronabedingt nicht in angemessenen Rahmen verabschieden können. Aber in kleiner Runde haben wir ihm für seine Arbeit, seinen Rat und seine Expertise unseren Dank aussprechen können und ein Geschenk überreicht.

 

Weihnachtswichtel

Heute habe ich sie wieder entdeckt. Der weihnachtliche Duft hat sie verraten. Unsere Weihnachtswichtel sind wieder an der Arbeit und backen mit viel Ausdauer und Liebe die leckersten Weihnachtsplätzchen. Jedes einzelne wird mit Marmelade gefüllt und einem zweiten Plätzchen dekoriert. So entstehen in liebevoller Kleinarbeit die weltbesten „Laibla“.  Acht verschieden Sorten, nach Großmutters Rezept, können sich unsere Bewohner und Mitarbeiter dann kurz vor Weihnachten schmecken lassen.

 

 

Martinsumzug in unserem Garten

 

 

Schon seit längerem vermissen unsere Bewohner den fröhlichen Besuch der Nesselwanger Kindergartenkinder. Leider war ein Besuch in unserer Aula aufgrund von Corona lange Zeit nicht mehr möglich. Der Laternenumzug war jetzt wieder einmal die beste Gelegenheit. Mit genügend Abstand zogen am 05.11.2021 die Kinder mit ihren wunderschön gebastelten Laternen singend durch unseren Garten. Das passte auch hervorragend zu der Geschichte von St. Martin. Hat doch auch er an einem kalten Tag seinen Mantel geteilt und damit einem Bettler eine große Freude bereitet. So schafften es auch die vielen Kinder mit Ihren Laternen, Geschichten und Liedern an der frischen Luft unseren Bewohnern an den Fenstern und Türen eine riesengroße Freude zu bereiten.

 

In der Heilig-Geist-Stiftung geht es heiß her!

 

Im Herbst stand wieder unsere heißbegehrte Brandschutz-Schulung auf dem Kalender. Denn nur durch die jährliche Auffrischung brennt sich die Vorgehensweise im Ernstfall in die Köpfe aller Mitarbeiter ein. Herr Christian Kramer erläuterte uns zuerst in der Theorie alle wichtigen Informationen rund um die Entstehung und Bekämpfung von Bränden und wie bestenfalls gar kein Brand entsteht.

Beim anschließenden Rundgang durchs Haus haben wir die verschiedensten Brandschutzvorrichtungen (Feuerlöscher, Brandschutztüren, Fluchtpläne, Sammelpunkte etc.) bewusst vor Ort angesehen, denn im Ernstfall ist es äußerst wichtig schnell und gezielt handeln zu können.

Im dritten Teil der Schulung ging es im wahrsten Sinn des Wortes heiß her. Im Garten hatte Herr Kramer ein gasbetriebenes Feuer vorbereitet. So konnten alle Mitarbeiter die verschiedensten Feuerlöscher in Betrieb nehmen, damit löschen und auch sehen, dass einem nur eine relativ kurze Zeit zur Verfügung steht, bevor der Löscher leer ist. Noch hitziger wurde es, als die Flammen an einer Person, hier an einer Holzpuppe, mit der Löschdecke zu ersticken waren. Als finalen Höhepunkt zeigt uns Herr Kramer, natürlich mit genügend Abstand, mit welcher ohrenbetäubenden Energie eine hoch entzündliche Spraydose im Feuer explodiert und ein lebensgefährlicher Feuerball entsteht.

Herzlichen Glückwunsch zur Abschlussprüfung

 

Examinierter Altenpfleger: Beruf oder Berufung?

 

Lassen wir doch unsere beiden frischgebackenen, examinierten Altenpfleger, Lisa und Benni, von ihren Erfahrungen während ihrer Berufsausbildung berichten:

 

 

Die 3-jährige Ausbildung bietet viel Abwechslung und gibt die nötige Zeit, sich mit dem Beruf zu identifizieren. Viele Erfahrungen, welche in der Praxis in der Heilig-Geist-Stiftung, bei den ambulanten Praktika in der Intensivpflege Becker und unserer eigenen Demenzstation gesammelt werden, sind bei der schulischen Theorie absolut hilfreich.

Allerdings stellte uns Corona vor große Herausforderungen. So konnte nur im 1. Ausbildungsjahr regulärer Unterricht stattfinden. Das 2. und 3. Schuljahr fand ausschließlich im Homeschooling statt, was erst nach einem sehr holprigen Start zum Laufen kam und sehr viel Disziplin abverlangte.

Diese Doppelbelastung von Theorie per Homeschooling und erschwerte Praxis durch die Corona Richtlinien im Betrieb war dank der großen Unterstützung der Lehrer, Ausbilder, Kollegen und Chefs, die jederzeit hilfreich zur Seite standen, sehr gut machbar.

Unser Resümee lautet:

Die uns übertragene große Verantwortung in der Pflege brachte uns auch im privaten Leben weiter. Wir haben uns weiterentwickelt, lernten uns selbst und unsere Grenzen besser kennen und wurden ausgeglichener, beruflich wie privat. Diese Ruhe ist im Pflegeberuf absolut notwendig für den Umgang mit den uns anvertrauten Personen. Diese belohnen uns mit sehr viel Dankbarkeit und Lächeln. So können wir heute sagen, dass sich das Durchhalten und am Ball bleiben in den letzten 3 Jahren absolut gelohnt hat und wir unseren Beruf tagtäglich mit voller Überzeugung ausüben. Wir können diese Ausbildung nur weiterempfehlen.

Die Beiden haben in diesem Beruf Ihre Berufung gefunden!

Wir, als Arbeitgeber, sind überaus stolz, dass Lisa und Benni einen sehr guten Abschluss unter widrigsten Bedingungen geschafft haben und gratulieren herzlich zur bestandenen Prüfung. Ganz besonders freut es uns, dass die beiden weiterhin in unserem Hause bleiben, hervorragende Pflege leisten und ihre gute Laune im Haus verbreiten.

Auch in diesem Jahr haben fünf neue Auszubildende ihre Lehre in unserem Haus begonnen. Durch die Kooperation mit verschiedenen Pflegeschulen, unter anderem auch der internationalen Pflegeschule, absolvieren zwei Damen aus Vietnam die 3-jährige Ausbildung zur Pflegefachkraft und drei weitere Damen die 1-jährige Ausbildung zur Pflegefachhelferin. Wir werden alles geben, damit sich die Fünf in diesem Beruf und natürlich auch in unserem Haus sehr wohlfühlen.

 

Zünftige Musik im Garten

 

 

Vor Kurzem war wieder einmal richtig etwas los in unserem Garten. Es wurde geschunkelt, getanzt und gelacht. Gerwin Kraus und sein Musikkollege legten richtig los und brachten unsere Bewohner und Angestellten so richtig in Stimmung. Mit der Verstärkeranlage waren die schwungvollen Lieder im ganzen Haus und Garten gut zu hören und so wurden schon bald auf den Balkonen, der Dachterrasse und im Garten fleißig geklatscht und im Takt der Musik gewippt. Die Freude jedes Einzelnen war in den Gesichtern abzulesen. Diese musikalische Überraschung ist den beiden Musikanten absolut gelungen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Spargel- und Erdbeersaison in der Heilig-Geist-Stiftung

 

Der Spargel gilt als König unter den Gemüsesorten und ist als Gemüse und Heilpflanze schon sehr lange bekannt. Vor 4.500 Jahren verwendeten ihn bereits die Ägypter. Bei den alten Griechen galt er als Arzneimittel und die Römer brachten ihn in die Regionen nördlich der Alpen. So werden ihm viele gute Eigenschaften im medizinischen Sinne zugesprochen. Von blutreinigender und harntreibender Wirkung ist in den historischen Kräuterbüchern oft zu lesen. Aber auch der hohe Vitamingehalt und vor allem der gute Geschmack macht ihn zu einem edlen und beliebten Gemüse in der Zeit von April bis zum Johannistag, am 24. Juni.

Bei diesen positiven Wirkungen verwöhnt natürlich auch unser Küchenteam alle Bewohner mit dem begehrten Gemüse und nimmt es in der Spargelsaison ein paar mal in den Speiseplan auf. So konnte alle Bewohner am Pfingstsonntag gebratenes Schweinefilet mit Kartoffelgratin, frischem bayrischer Spargel und Sauce Hollandaise genießen. Im Gourmetrestaurant könnte es nicht besser sein.

 

 

Auch die Saison der Erdbeeren, welche wahre Vitamin-C-Bomben sind, ist inzwischen angelaufen. Passend dazu gab es zum Nachmittagskaffee frischen, leckeren Erdbeerkuchen.

 

Einweihung Mitarbeiterwohnhaus

Nun ist es soweit, unser Mitarbeiterwohnhaus mit 8 Wohnungen ist fertiggestellt. In nur einem Jahr Bauzeit entstand in bester Lage im Gern unser Wohnhaus für Mitarbeiter. Die Firma Hafner Bau hat ganze Arbeit geleistet und mit ihren Partnern unser Haus mit Carports in hochwertiger Bauweise errichtet. Jede der 2- bzw. 3-Zimmerwohnungen verfügt über einen Balkon oder Terrasse mit phantastischem Ausblick auf die Alpspitze und die umliegenden Berge. Auch bei der Ausstattung wurde auf beste Qualität geachtet. Die lichtdurchfluteten Räume sind mit Echtholzparkett ausgelegt und die Hälfte der Wohnungen mit Einbauküchen ausgestattet. Am 24.03.2021 konnte unser Bauherr und Einrichtungsleiter, Martin Mose, zur feierlichen Einweihung einladen.

Herr Pfarrer Hutzmann segnete das Haus im Beisein von Herrn Bürgermeister Pirmin Joas und seinen Amtskollegen, dem Stiftungsvorstand, den Bankvertretern, dem Architekten und natürlich dem Bauunternehmer. Zwischenzeitlich sind unsere Angestellten schon fleißig dabei einzuziehen und die Wohnungen mit Leben zu füllen. Diese Investition ist ein weiterer, wichtiger Schritt um für unser Personal ein attraktiver Arbeitgeber zu sein bzw. neue Pflegekräfte zu gewinnen, indem wir bezahlbare Wohnungen zur Verfügung stellen können.

Filmaufnahmen

Klappe die Erste – Film ab! So hieß es früher bei Filmaufnahmen. Aber wie läuft so ein Dreh heute? Unsere Bewohner und Mitarbeiter hatten das große Glück es hautnah als Filmstars oder Zuschauer im Wohnbereich bzw. Garten mitzuerleben, denn im Juli besuchten uns gleich zwei professionelle Filmteams.

Die erste Filmcrew drehte für die Imagekampagne "Applaus ändert nichts, DU änderst alles" im Auftrag der Allgäu GmbH. Dabei wurde in verschiedensten, kurzen Sequenzen sehr authentisch aufgenommen mit wieviel Freude und Herz der Pflegeberuf in unserem Haus ausgeübt wird und unsere Bewohner und Mitarbeiter gegenseitig davon profitieren. Da die Klinik Kempten ebenfalls an dieser Kampagne teilnimmt, warten wir schon gespannt auf die Veröffentlichung des Films, der dann in Facebook, Instagram usw. zu sehen ist.

Für den 14. Juli kündigte sich dann Anja Neuhauser von allgäu-TV an, um das Thema „Corona-Pandemie – Besuchsregelung in Pflegeheimen“ mit der Kamera einzufangen. In diesem Bericht kam sehr klar zum Ausdruck wie schwierig derzeit die Gratwanderung für die Einrichtungsleiter ist, um einerseits in eigener Verantwortung die Umsetzung der Corona Regeln zum Schutz der Bewohner, Mitarbeiter und Angehörigen vorzugeben und andererseits wieder ein Stück Freiheit und soziales Leben zu ermöglichen. Hierbei muss allerdings auch auch immer wieder an die Vernunft der Besucher appelliert werden, um die Lockerungen halten zu können. Nach einer zweistündigen Aufnahme wurde der Beitrag bereits am gleichen Abend in den allgäu-TV Nachrichten gesendet.